Prof. Dr. jur. Jan Bernd Nordemann LL.M.

Geb. 1965, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz; Honorarprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin; Prof. Dr. Nordemann studierte Recht in Berlin, Göttingen und Cambridge. Unterstützt durch ein Stipendium des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft promovierte er bei Prof. Immenga in Göttingen zu einem kartellrechtlichen Thema. Seit 1997 arbeitet er als Rechtsanwalt für BOEHMERT & BOEHMERT, Standort Berlin.

Herr Nordemann ist insbesondere im Urheberrecht ein ausgewiesener Experte. Er verfügt dort über langjährige anwaltliche Erfahrung in den Bereichen Internet, Film, Sport, Foto, Presse, Verlage, Bühne, Design und Bau. Prof. Nordemann ist Mitherausgeber und Mitautor des „Fromm/Nordemann“, einem der führenden Urheberrechtskommentare, in dem er u.a. das Urhebervertragsrecht und das Filmrecht kommentiert. Außerdem ist er Autor zahlreicher Kapitel im Standardwerk „Loewenheim, Handbuch des Urheberrechts“. Als Co-Autor berichtet er in der juristischen Zeitschrift NJW jährlich über die neuste urheberrechtliche Entwicklung in Gesetzgebung und Rechtsprechung. An der Humboldt-Universität zu Berlin hält er Vorlesungen und bei der deutschen AnwaltAkademie Seminare zum Urheberrecht. Die EU-Kommission und die Bundesregierung haben ihn als urheberrechtlicher Experte in mehrere Gremien berufen. Das JUVE Handbuch zählt Nordemann seit Jahren zu den führenden deutschen Urheberrechtlern.

Im Kartellrecht arbeitet Prof. Nordemann an der Schnittstelle zu den Rechten des Geistigen Eigentums. Im bekannten Kartellrechtskommentar „Loewenheim/ Meessen/ Riesenkampff/ Kersting/ Meyer-Lindemann“ hat er u.a. die Kommentierung zur Anwendung des Kartellrechts auf die gewerblichen Schutzrechte und das Urheberrecht sowie die Kommentierung zum Pressevertrieb (sog. Pressegrosso, § 30 GWB) verfasst. Im Markenrecht und Lauterkeitsrecht hat Herr Nordemann seine anwaltliche Erfahrung als Mit-Autor des bekannten Standardwerkes „Nordemann, Wettbewerbsrecht – Markenrecht“ eingebracht.